@Morgunin @lemming @Nephele es gibt doch bei der letzten generation auch kaum einen der wirklich bereit wäre auf seine bequemlichkeiten zu verzichten.
das würde vermutlich für z.b. die ernährung bedeuten das es im winter kohl, kartoffeln und äpfel geben würde. oder grütze. mit wasser angerührt weil kühe schlimm sind - obwohl kühe grünland nutzbar machen was für artenschutz und auch fürs klima viel sinnvoller ist als gepflügte äcker mit wasweisich. um den globus fliegen um sich kulturell zu bereichern is dann auch nicht mehr. 80% der bevölkerung arbeiten weitestgehend mit muskelkraft in der landwirtschaft. 1920 lebten in deutschland 60 mio, 20 mehr kriegen wir auch untergebracht in der agrargesellschaft
. wenn man netflix&chill usw. aufgibt, dann wär das mit den klimazielen garnicht so schwierig 😊
veränderung ist auf jedenfall nötig, aber sein heil in der politik suchen führt mmn. für keine seite des politischen hufeisens zu irgendwas - am ende stopft sich nur jemand anderes die taschen voll, die welt wird weiter ruiniert und man lebt in unfreiheit.
allerdings! die konservativen tun wenigsten nicht so als ob sie heldenhaft die welt retten würden. da ist es relativ klar das um jeden preis der staus quo gehalten werden soll.
@werawelt
wir kommen wahrscheinlich nicht auf einen "grünen zweig" ich versuchs trotzdem:
aktuell werden tonnenweise lebensmittel von sonstwo rangekarrt. diese werden fast _immer_ mit kunstdüngern hergestellt. selbst wenn man südfrüchte usw. steicht, wie viel unserer nahrung kommt denn auch von hier? das gilt _besonders_ für rein pflanzliche ernähung.
in europa hat sich nicht aus versehen die weidewirtschaft und der konsum von verschiedensten milchprodukten entwickelt. die böden hier geben teilweise einfach nichts anderes her als "wiese", wiederkäuer sind in der lage diese pflanzen in für den menschen konsumierbare form umzuwandeln. um regional die ernährung zu sichern kann man mmn. entweder extensive weidehaltung mit einbeziehen machen wie es schon lange (zehntausende jahre) gemacht wurde oder viele flächen umpflügen und nachhaltig mit kunstdünger und abhängigkeiten zur großindustrie ruinieren (seit ein paar dekaden).
aktuell ist sogar der einsatz von kunstdüngern statt gülle "besser" - warum erschließt sich mir nicht, wird doch mit kunstdüngern _garantiert_ ein mehr an stickstoff und co2 in die umwelt verbracht. aber das ist vielleicht zu logisch gedacht.
diese ganzen klimarechnereien, was-wäre-wenn spielchen und projektionen sind hokus-pokus.
die datengrundlage und methodik für
https://ourworldindata.org/land-use-diets (siehe auch anhang) z.B. ist absolut gruselig. da wird dann eben doch weidehaltung mit anbau von feldfrüchten gleichgesetzt. das ist bestenfalls kurzsichtiges technokratisches denken, schlimmstenfalls ekelhafter populismus. es wird komplett ignoriert, dass in dem modell dinge komplett quer durch die welt gekarrt werden müssen damit alle ernährt werden könnten.
der verlinkte artikel (und dessen quellen) ist mmn. jedenfalls genauso wenig fundiert und mit substanz wie meine 500 wörter rants. es gab schon früh gute ideen betreffend des klimawandels von z.B. james lovelock, diese sind aber allesamt in ungnade gefallen weil es nicht der aktuellen orthodoxie entspricht. da wird genau so wenig abweichen von der parteilinie zugelassen wie in der coronapolitik.
im zweifelsfall ist sowieso alles irgendwie irgendwo verflochten. mag ein e.V. sein, wo das geld dafür herkommt sagt mir keiner. im zweifelsfall von interessierten stellen die einen propaganda-kanal brauchen.
✌️