1/ "Merke: Was am Kapitalismus "kalt" und "unmenschlich" sein soll, das ist die Tatsache, dass er den Menschen keine Illusionen vorgaukelt von einem irdischen Paradies der Edlen, sondern dass er sie so akzeptiert, wie sie sind: egoistisch und hilfsbereit, verschlagen und offen, dumm und gescheit, faul und fleißig, nüchtern und verträumt. Was am Sozialismus "menschlich" sein soll, das ist in Wirklichkeit nur die Illusion, der Irrtum und der Wahn."
@DCR @meinemeinung zu "böse konzerne" hatte larken rose letztens was: https://m.youtube.com/watch?v=Y1ylZYrBa7U
tl;dw: ohne staat als gewaltmonopol, also mit universellem gewaltverzicht, gäbe es vermutlich keine riesenkonzerne. selbst _wenn_ wäre es ein ziemlich schlechter deal für sie die, ich nenn sie mal "truppe", selbst zahlen zu müssen.
@bonifartius @DCR
Diesen Larken Rose schaue ich mir mal genauer an. Klingt interessant. Ich habe z.B. gerade Roland Baader zu Ende gelesen, "Kreide für den Wolf. Die Illusion vom besigten Sozialismus". Der schrieb das 1991 kurz nach dem Ende der DDR und dem Zerfall des Ostblocks. SEHR polemisch, sehr kraftvoll, kurzweilig zu lesen, nicht anstrengend. Heute genauso aktuell.
https://www.ifaam-institut.de/wp-content/uploads/2014/07/Kreide-fuer-den-Wolf_Roland-Baader.pdf