@m0urs @DCR
das ist relativ egal, es geht mir um individuelle freiheit. im gegensatz zur schulbesuchspflicht die direkt grundrechte beschneidet hat kein anderes individuum hat einen schaden davon wenn sich eltern und kinder entscheiden _können_. egal ob es eine handvoll oder 10000 familien sind die es dann schlussendlich so machen.
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eine andere frage ist, warum haben denn eltern keine zeit und muße?
weil der staat mmn. inzwischen absichtlich teuerung herbeiführt damit möglichst beide elternteile arbeiten _müssen_ um einigermaßen alles bezahlen zu können. davon wird dann inzwischen meist ab dem ersten lebensjahr (so jedenfalls bei vielen bekannten) fremdbetreuung bezahlt. hier in der gegend liegt die bei ca. 400€/monat/kind. richtig lohnen tut die zweite stelle also nicht. die familien können aber auch nicht darauf verzichten. die hälfte wandert ja eh ins steuersäckle und diverse andere dunkle kassen. munition für zelensky, neue verwaltungsgebäude für versicherungen, usw.
für die familien wo es finanziell gar nicht geht wird die fremdbetreuung natürlich gefördert. wenn man zuhause betreut nicht. es gab mal, wenn mich meine erinnerung nicht täuscht, einen vorschlag der CDU als sie noch konservativ war. das wurde dann als "herdprämie" verhöhnt und verdammt.
die darauf folgende schule ist dann natürlich umsonst (haha!), aber da gibt es dann auch wieder irgendwelche absurden ausgaben z.B. für vom staat ausgewählte besonders gute lehrmittel an denen sich verlage gesundstoßen die die eltern tragen müssen - obwohl es eine zwangsveranstaltung ist. dann noch fahrkarten, klassenfahrten, lehrers extrawünsche.
der staat hat zusätzlich natürlich ein ureigenstes interesse daran, die kinder möglichst lange (deswegen sind "ganztagsschulen" so angesagt!) zu bürgern nach gusto zu formen. das macht es noch einfacher der folgegeneration dieses lebenskonzept zu verkaufen das beide eltern arbeiten. klingt für mich ehrlich gesagt eher nach dem realexistierenden sozialismus.
ich bin ja persönlich der meinung das größere familien die in mehreren generationen zusammenleben eine lösung für viele probleme unserer gesellschaft wären. aber das ist vermutlich extremismus inzwischen. fähig zu so einem leben sind sowieso die allerwenigsten, ich vermutlich auch nicht. aber ich werde mich bemühen.
Doch genau wie du schreibst, viele Frauen haben absolut keine Wahl, sie MÜSSEN irnzwo schaffen, aus finanzieller Not, oder auch nur, weil "man als Frau" das jetzt halt so macht. Heimchen am Herd werden verachtet.
Ich kann tatsächlich inzwischen sehr gut nachvollziehen, was "nazi" Eva Hermann erklärt.
@bonifartius @m0urs
Ich hab da nichts Polemisches gefunden...
So einige Tabus, die mir als linker Feministin heilig waren
– ich war "woke", bevor es das Wort gab, und ich steh zu sehr vielem immer noch,
doch so einige heilige Tabus sind mir abhanden gekommen.
Schulpflicht z.B., oder dass es nicht zur "Befreieung der Frau" beiträgt, wenn sie arbeiten geht und die Kinder in der Kita landen.
Ja, die Wahl haben ist gut; ich hab nicht mal Kinder, das war meine Wahl. ↓