Hallo @pikarl , ich glaube, bei deinem Bericht für DLF Forschung Aktuell über das Magnetfeld des Mondes ist dir ein ziemlicher Faux Pas passiert: du beschreibst, dass negative Ladungen im inneren und positive Ladungen am Rand eines Kraters ein Magnetfeld erzeugen. Das tun sie aber nur, wenn die Ladungen in Bewegung sind und das Feld steht dann auch nicht entlang des Ladungsgradienten. Ich glaube, hier ist was durcheinander geraten und würde mich über ne Referenz des Forschers aus Rochester freuen.
@cweickhmann Hallo, ich lasse mich gerne belehren, allerdings ist es schon etwas her, das ich das gelesen hatte. Der von Tarduno referenzierte Prozess wird hier beschrieben: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1877705815006876
(Das ist die Laborperspektive, die Vermutung war wohl, dass nach großen Einschlägen langsam absinkende (?) Ladungsträger über längere Zeit die Felder erzeugen.)
@pikarl
Ah, vielen Dank! Naja, die schweigen sich da ein wenig aus, weil sie sich auf das elektrostratische Verhalten konzentrieren. Aber sie erwähnen mehrmals Temperaturgradienten und die würden ja Bewegung erzeugen.
Refs 1-5 und 9 werden's wohl im Detail erklären.
Sei's drum, für's Magnetfeld braucht's auch beim Meteoriteneinschlag einen Strom und den bekommt man nicht durch Elektrostatik sondern durch bewegte Ladungen. Aber in ner Einschlagswolke bekommt man die bestimmt.
Danke jedenfall für die schnelle Antwort und den Link! Ich schau mal, ob ich an ein paar der Referenzen rankomme, denn das ist schon ein interessanter Effekt.