@SheDrivesMobility Und zumindest was die Größenordnung betrifft wäre hier noch ein etwas aktuellerer: https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.est.7b02633
@cweickhmann
Alter Verwalter. 50l Wasser pro Liter Treibstoff..
@leobm Naja, wenn du schaust, *wo* das Zeug hergestellt werden soll (sonnenreiche Gebiete, die heute schon oft Wassermangel haben), macht das schon einen massiven Unterschied.
Hierbei sagt das Paper übrigens 7,4l on-site. Der Rest ist indirekt.
Aber wenn wir schon am Vergleichen sind, sagen wir's mal so: Wie viel Liter (oder sagen wir von mir aus kg) Rindfleisch isst du denn so im Monat und wie viel verfährst du?
@cweickhmann @Bombe @SheDrivesMobility Okay, Rindfleisch ist vielleicht kein gutes Beispiel. Aber es gibt auch viele andere Dinge unseres täglichen Bedarfs, wo sehr viel Wasser für die Herstellung benötigt wird oder wo wir Wasser im großen Stil verbrauchen. Also ich habe mir gedacht, 10 bis 50 Liter Wasser für 1 Liter E-Fuel, das klingt erst mal nicht so viel. War aber nur mein erster Gedanke. Im Nachhinein sieht man, daß dies nicht ganz stimmt, weil man die nachliegenden Prozesse..
@cweickhmann @Bombe @SheDrivesMobility auch noch bedenken muss.
@leobm Na, das ist ja auch in Ordnung. Selbstverständlich verbrauchen wir für Dinge, die wir machen, Ressourcen.
Das ganz spezielle Problem hier ist, dass es bei einer marginal mehr als halbherzigen Verkehrswende diese Brennstoffe nur in kleinem Maß (wahrscheinlich für's Fliegen) geben müsste. Aber leider macht die Mikropartei FDP hier gerade europaweit den Molly und erzeugt hier quasi einen Ressourcenbedarf, den es einfach niemals bräuchte.
Wenn wir diese Diskussion über synthetisches Flugbenzin führen würden und uns eingestehen würden, dass das halt auch heißt, es wird weniger geflogen, weil das teuer und aufwändig ist, wäre ich nicht so grund-angepisst. ;-)
Letzter Punkt: Das eine schließt das andere nicht aus. Will heißen: Du wirst immer ein fürchterlich katastrophal schlimmeres Beispiel finden. Abe r das ist ein ziemlich mieses Argument. Mal überspitzt: Wenn ich dir eine runterhaue und dann sage "naja, andere morden!", würdest du das jetzt auch nicht als gutes Argument bezeichnen, oder?
@cweickhmann @Bombe @SheDrivesMobility Gutes Argument.....
@cweickhmann @Bombe @SheDrivesMobility
Im Prinzip hast du aber auch Recht. Z.B. Avocados werden immer angeprangert, weil sie so viel Wasser bei der Produktion verbrauchen. Aber im Vergleich zu Fleisch sind sie immer noch sehr umweltfreundlich. Das Problem ist, wie du schon angedeutet hast, dass Avocados eben auch in Ländern produziert werden, in denen ohnehin oft Wassermangel herrscht. Das macht sie dann zum Problem.
@cweickhmann @Bombe @SheDrivesMobility Vielleicht auch aus ethischen Gründen. Wenn wir in Ländern Salzwasser aufbereiten und reinigen, um daraus Treibstoff zu gewinnen und nicht, um die Region zu bewässern oder Trinkwasser für die Menschen zu gewinnen, dann ist das ein Problem.
@cweickhmann @Bombe @SheDrivesMobility Aber man könnte vielleicht Meerwasser verwenden? Aber wie ich schon gesagt hatte, das kostet eben auch sehr viel Energie.