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Märchenstunde à la Gasindustrie/FDP: "Um sich nicht wieder dem Vorwurf auszusetzen, technologiefeindlich zu sein, hat das Wirtschaftsministerium in seinem Gesetzentwurf tatsächlich auch Wasserstoff fürs Heizen erlaubt. Allerdings hat es eine Bedingung hinzugefügt. Wer trotzdem auch künftig eine neue Gasheizung einbauen will, der muss sicherstellen, dass diese tatsächlich irgendwann auf Wasserstoff umgestellt werden kann. Dafür braucht es aber die entsprechenden Leitungen. Und weil das kein einzelner Kunde kann, müssen die Verteilnetzbetreiber garantieren, dass die Wasserstoffinfrastruktur in dem entsprechenden Wohngebiet bis 2035 in Betrieb geht. Und genau das treibt die Branche auf die Palme – was wiederum entlarvt, wie wenig sie selbst an die Zukunft ihres Märchens von der Wasserstoffheizung glaubt. Weil es auch wenig glaubhaft ist: Denn mit jeder neuen Heizpumpe, mit jedem Fernwärmenetz sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Wasserstoffinfrastruktur lukrativ betreiben lässt."

👉 zeit.de/politik/deutschland/20

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