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Hach, Paywall. Ich löse mal auf:

* Hallendächer oft nicht tragfähig genug, weil nur für's Minimum ausgelegt. Wahrscheinlich würde es trotzdem oftmals reichen. Man müsste es halt entsprechend auslegen und nachrüsten. Kostet Geld, wird nicht gemacht. Was mich zum nächsten Punkt führt:
* Was Geld kostet und nicht vorgeschrieben ist, wird nicht gemacht. Das ist ja eigentlich der zweite Satz der ~~Thermodynamik~~ BWL. Wäre es vorgeschrieben, wäre die doitsche Wirtschaft schon geschlossen nach China und Indien ausgewandert, hat mir Fritz Merz erzählt.
* Diese Anlagen sind groß (schnell weit jenseits der 30kWp) und damit wird das ein rechtlich und steuerlich eher kompliziertes Unterfangen, von dem sich (siehe 3. Satz der BWL: "Was irgendwie anstrengend und nicht vorgeschrieben ist, wird nicht gemacht.") die meisten Betriebe fern halten.
* Da diese Anlagen schnell recht groß werden, sind die lokalen Netzbetreiber oftmals auch nicht besonders erpicht, denn das betrifft für sie auch Satz 2 und 3 der BWL.

Was könnte man machen?
1.) Bauordnungen entsprechend ändern und fordern, dass Hallendächer Solaranlagen tragen können müssen. Es werden eh allenthalben neue Hallen gebaut, das dürfte schnell zu Veränderungen führen.
2.) Die Nutzung nutzbarer Dachfläche vorschreiben.
3.) Genehmigung, Anmeldung, Betrieb und Abrechnung der Anlagen einfacher machen. Z.B. könnte, wenn man den Netzbetreibern ein Angebot machen, damit sie sich bewegen, und gleichzeitig den Betrieben den eigentlich betriebsfremden Zweig Solar abnehmen will, ein Modell für Miet-Groß-Anlagen in der Hand der lokalen Netzbetreiber geschaffen werden.

Das dürfte kleinteilig und unsexy sein, weil die einschlägigen Vorschriften auf x verschiedene Gesetze verteilt sind. Und es fällt seit Jahren unter den Omission Bias, weil man bei den vielen Detailfragen eigentlich nur verlieren kann. Format würde zeigen, wer das jetzt angeht, sich die Finger mehrfach verbrennt und es trotzdem durchbekommt.

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