Im Jahr 2022 starben viel mehr Radfahrer als in Vorjahren.
Der SPIEGEL schreibt dazu:
"Hauptgrund für die steigenden Opferzahlen bei Radlern ist offensichtlich: In den vergangenen Jahren ist Radfahren deutschlandweit immer populärer geworden. (...) Je mehr Menschen aufs Rad steigen, desto häufiger kommt es zu Unfällen."
Sorry, aber da wird WIEDER Radfahrenden die Schuld gegeben, dass sie totgefahren werden.
Hauptgrund für mehr tote Radfahrende ist Unachtsamkeit von KfZ-Fahrenden.
Punkt.
@jensclasen Man darf aber nicht ganz verschweigen, dass einige Radfahrer sich nicht an die Regeln halten und sich selbst gefährden. Ich habe hier direkt vor der Haustür eine Ampel, da fahren wirklich 95 % der Radler bei rot drüber, es sei denn, es kommt ein Auto. Und manchmal wird da ein Auto halt übersehen oder überhört … und dann kann es zu Unfällen kommen. Die Ampel steht da nämlich nicht ohne Grund.
@better_tomorrow Können wir solchen Whataboutism einfach mal sein lassen? Ich beobachte regelmäßig also wochentäglich bei der Fahrt 2-4 Rotfahrten von Pkw-Fahrer:innen. Komischerweise kommt dann kein Torben um die Ecke und sagt "Oi, die gefährden sich selbst."
Der Torben kommt dann und sagt zu dem über den Haufen gefahrenen Fußgänger (der Grün hatte): "Hätte er mal besser aufgepasst!"
Und das ist der ganze verdammte Punkt der oben genannten Kritik: Es werden zwei Maßstäbe angelegt und der Mensch ohne Knautschzone ist immer der Depp in dieser Debatte.
@jensclasen
@better_tomorrow
Das mag sein, hat nur nichts mit der o.g. Kritik zu tun.
@jensclasen