In DK schützt man Menschen statt Autos (ist also hierzulande mit der FDP und Wissing nicht zu machen):
Deren Gesetz gegen "Wahnsinns-Fahrer" gilt bei:
- mehr als 200 km/h auf der Autobahn
- doppelter Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit
- Inkaufnahme des Todes anderer
- Gefährdung der Gesundheit anderer
- besonders rücksichtsloser Fahrweise
- über 2 Promille
Folge: Das Auto dieser Fahrer wird beschlagnahmt und zwangsversteigert. Die Einnahmen bekommt der Staat.
Nun überlegt man in Schweden, ob man dieses Gesetz nicht übernehmen sollte
Quelle: https://www.tv4.se/artikel/3juB6T6KCdvCW0nxsW9pYD/danska-draget-sa-stoppas-vansinnesfoerarna
@olewin Ich habe Bauchschmerzen bei Strafen, die ärmere Leute stärker treffen als reiche. Millionäre kaufen einfach ein neues Auto, Menschen der unteren Mittelschicht können das nicht und verlieren evtl. sogar ihren Job, wenn sie für diesen ein eigenes Auto benötigen. Strafen, die das Vermögen betreffen, sollten immer sozial gestaffelt sein.
Aber kein Mensch zwingt doch "Menschen der unteren Mittelschicht" doppelt so schnell zu fahren, wie erlaubt! Das Asoziale dieser Fahrweise wird doch durch mittelniedriges Einkommen nicht neutralisiert. Den Millionär erreichst du mit keiner Strafe. Aber tatsächlich träfe so eine Strafe Menschen, die ein Auto "über ihre Verhältnisse" besitzen härter als Menschen, die ein adäquat kleines Auto fahren.
@MBrandtner @Drahreg01 @olewin jo, klassisch deutsche Sichtweise. Ich *glaube*, dass die eine vorgeschlage Maßnahme das Problem zu <100% löst. Also bin ich dagegen.