Im Jahr 2022 starben viel mehr Radfahrer als in Vorjahren.
Der SPIEGEL schreibt dazu:
"Hauptgrund für die steigenden Opferzahlen bei Radlern ist offensichtlich: In den vergangenen Jahren ist Radfahren deutschlandweit immer populärer geworden. (...) Je mehr Menschen aufs Rad steigen, desto häufiger kommt es zu Unfällen."
Sorry, aber da wird WIEDER Radfahrenden die Schuld gegeben, dass sie totgefahren werden.
Hauptgrund für mehr tote Radfahrende ist Unachtsamkeit von KfZ-Fahrenden.
Punkt.
@better_tomorrow Können wir solchen Whataboutism einfach mal sein lassen? Ich beobachte regelmäßig also wochentäglich bei der Fahrt 2-4 Rotfahrten von Pkw-Fahrer:innen. Komischerweise kommt dann kein Torben um die Ecke und sagt "Oi, die gefährden sich selbst."
Der Torben kommt dann und sagt zu dem über den Haufen gefahrenen Fußgänger (der Grün hatte): "Hätte er mal besser aufgepasst!"
Und das ist der ganze verdammte Punkt der oben genannten Kritik: Es werden zwei Maßstäbe angelegt und der Mensch ohne Knautschzone ist immer der Depp in dieser Debatte.
@jensclasen
@better_tomorrow
Das mag sein, hat nur nichts mit der o.g. Kritik zu tun.
@jensclasen
@cweickhmann @jensclasen So meinte ich das gar nicht. Ich bin absolut für #Tempolimit , #tempo30innerorts , #Fahradstraßen , #Fußgängerzonen.
Ich finde nur diese Polarisierung nicht gut. Auto böse, Fahrrad gut, das stimmt halt so nicht.
Und Autofahrer, die bei rot fahren, betreiben in erster Line Fremdgefährdung, das ist deutlich schlimmer als Eigengefährdung! Hat aber mit dem, worum es geht, nichts zu tun.