@rahmstorf oder einfach keine märchensteuern und quatschsubventionen.
ich dachte die erneuerbaren sind eigentlich eh schon viel günstiger als herkömmliche energieerzeugung?
@bonifartius
CO2-Ausstoß erzeugt Kosten. Dazu zählen z.B. Ernteausfälle, Schäden durch Extremwetter, Anpassungsmaßnahmen, höhere Gesundheitskosten, Kosten für höhere Migrationszahlen usw.
Eine Steuer auf CO2 ist nach dem Verursacherprinzip also definitiv angebracht.
Erneuerbare sind in der Erzeugung deutlich günstiger. Der Netzausbau ist aber derzeit noch teuer und durch fehlende Windkraft im Süden und nur eine Strompreiszone für Deutschland ist Redispatch auch zu teuer.
@IchMeine das ist eine perversion des verursacherprinzip weil der kreis der verursacher und "folgeschäden" praktisch unbegrenzt weiter ausgedehnt werden kann. co2 entsteht bei so ungefähr fast allem und bei fast allem kann irgendein mutmaßlicher negativeffekt angenommen werden.
abgesehn davon: wenn schon das co2 mit eingepreist werden soll muss halt auch der netzausbau für die erneuerbaren energien eingepreist werden - wurde er ja in der vergangenheit auch für bestehende kraftwerke. dann ists halt nicht mehr so günstig 💁
@IchMeine
> Verursacher sind grundsätzliche jede Person auf der Welt.
durchs atmen? gabs ja auch schon eine studie dazu. pflanzen im winter? auch eher nettoerzeuger 🤔
das lässt sich beliebig festlegen, so wie es grade fürs politische lüftchen passt.
ich nehm mal die beispiele her die du angeführt hast:
> Ernteausfälle, Schäden durch Extremwetter, Anpassungsmaßnahmen, höhere Gesundheitskosten, Kosten für höhere Migrationszahlen [...]
ernteausfälle und extremwetter vielleicht? braucht aber auch die passenden modelle dafür. modelle haben ja bei covid schon leidlich funktioniert und hatten trotzdem nahezu den stellenwert eines naturgesetzes.
anpassungsmaßnahmen? da wirds dann schon schwierig, das ist kein schaden sondern eine handlung weil man meint etwas wird passieren (wegen derwegen modelle..) höhere gesundheitskosten sind mit überalterter bevölkerung und immer teurerer technologie eh schon gegeben. höhere migrationszahlen werden seit jahrzehnten maßgeblich von kriegen erzeugt die der westem vom zaun gebrochen hat.
aber "klima" ist schon ein bequemer catch-all für solche problem. vorallem wenn damit allerhand klimbim als heilsbringend verkauft werden kann.
@bonifartius
Ernährst du dich aus fossilen Energien? Wenn nicht, dann ist der Mensch im Endeffekt CO2-Neutral.
Attributionsforschung funktioniert natürlich mit Unsicherheiten, aber grobe Maßstäbe sind schon drin. Was dir bei COVID nun als "leidlich funktioniert" geblieben ist, kein Plan. Und Naturgesetze habe ich da auch nicht gesehen.
Es geht um höhere Gesundheitskosten durch Hitzewellen etc.
Migration durch Kriege wird zum Beispiel durch Wassermangel usw. begründet. Durch CO2 verschärft...